Erster Eindruck: Was taugt der HAYATI PRO ULTRA+ 25000 wirklich?
Wer schon länger im Vape-Game unterwegs ist, hat das Lied sicher schon oft gehört: „25.000 Puffs, unendlicher Geschmack, nie wieder nachkaufen!“ – und dann steht man nach vier Tagen mit einem leeren Plastikstab da und fragt sich, warum man schon wieder auf das Marketing reingefallen ist. Genau mit dieser Skepsis habe ich den HAYATI PRO ULTRA+ 25000 aus der Verpackung geholt. Aber, und das kommt selten vor: Nach drei Wochen täglicher Nutzung war ich immer noch auf der ersten Einheit. Kein verbrannter Beigeschmack, kein schwächelnder Akku, kein einziger Aussetzer beim Zug. Das hat mich ehrlich überrascht.

Der HAYATI PRO ULTRA+ 25000 ist also kein Blender. Er ist ein Arbeitstier – und das merkt man schon beim ersten Anfassen. Das Gerät liegt satt in der Hand, ohne klobig zu wirken. Die matte Oberfläche fühlt sich hochwertig an und bleibt erstaunlich resistent gegen Fingerabdrücke. Und das kleine LED-Display? Das ist keine Spielerei, sondern ein echter Gamechanger. Endlich weiß man, wie viel Saft noch drin ist und wann es Zeit zum Nachladen wird.
Design, Haptik & Alltagstauglichkeit
Ich bin nicht gerade zimperlich mit meinen Vapes – und der HAYATI PRO ULTRA+ 25000 hat das gleich zweimal auf Beton zu spüren bekommen. Ergebnis: Keine Risse, keine Macken, alles funktioniert wie am ersten Tag. Das Gehäuse aus Polycarbonat ist robust und vermittelt mehr Wertigkeit als viele Konkurrenzprodukte, die oft billig und klapprig wirken.
Das Mundstück ist angenehm geformt, kein „Gartenschlauch-Feeling“, sondern liegt natürlich an den Lippen. Der Airflow-Slider auf der Unterseite rastet mit einem satten Klick ein und lässt sich präzise einstellen – ob MTL wie bei einer Zigarette oder offen für mehr Dampf. Ich habe meine Einstellung meist auf halber Strecke gelassen, das war für mich der Sweet Spot zwischen Geschmack und Zugwiderstand.
Technik unter der Haube: Mesh-Coil, Power-Modi & Sensorik
Im Inneren arbeitet eine Mesh-Coil, die für gleichbleibenden Geschmack sorgt – und das über Wochen hinweg. Kein einziger Dry Hit, keine Hotspots. Das spricht für eine saubere Verarbeitung und eine gute Abstimmung zwischen Coil und Watte. Das Dual-Power-System ist ein echter Mehrwert: Tagsüber auf dem moderaten Modus für entspanntes Dauernuckeln, abends auf Boost für mehr Dampf und Wärme. Der Unterschied ist spürbar, aber nicht übertrieben – genau richtig, wenn man Abwechslung mag.
Der Zug-Sensor reagiert prompt, ohne Verzögerung oder Fehlzündungen in der Tasche. USB-C-Ladeport ist Standard, und dank Pass-Through kann man auch während des Ladens weiterdampfen. Gerade auf langen Autofahrten oder beim Zocken ist das Gold wert.
Flavour-Check: hayati pro ultra 2 flavours im Alltag
Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Ich hatte Triple Mango im Test – und das war eine echte Überraschung: Saftig, natürlich, mit einer leichten Säure, die nie aufdringlich wird. Kein künstlicher Bonbon-Geschmack, sondern eher wie frisch aufgeschnittene Mango. Von Freunden habe ich Blueberry Raspberry und Cool Mint probiert – beide solide, ohne zu überladen oder zu langweilen. Die Kühlung ist angenehm dezent, nicht wie ein Menthol-Schock.
Was auffällt: Die hayati pro ultra 2 flavours sind bewusst einfach gehalten, aber sehr gut umgesetzt. Komplexe Mischungen neigen dazu, nach ein paar Tausend Zügen zu kippen – hier bleibt der Geschmack bis zum Schluss konstant. Wer auf ausgefallene Sorten wie Lychee Rose oder Pistazie-Karamell steht, wird hier allerdings nicht fündig. Für klassische Frucht- und Mint-Liebhaber reicht die Auswahl aber locker aus.
Akku, Ladezeiten & Alltagspraxis
850mAh klingt auf dem Papier nicht nach viel – aber die Power-Management-Software holt alles raus. Im Standard-Modus komme ich locker über einen Tag, im Boost-Modus reicht es meist bis zum Abend. Nachladen dauert etwa 45 Minuten, Schnellladen gibt es nicht, aber das ist eher ein Vorteil: Weniger Hitze, längere Lebensdauer. Der USB-C-Port ist stabil verbaut, und nach gut einem Dutzend Ladevorgängen hält der Akku noch wie am ersten Tag. Kein Aufblähen, kein Überhitzen.
25.000 Puffs – Realität oder Marketing-Gag?
Ich habe es nicht auf die einzelne Wolke genau gezählt, aber nach 20 Tagen und etwa 8.000 Zügen war der Tank erst halb leer. Das deckt sich mit der Angabe von 25.000 Puffs – und das ist in dieser Preisklasse selten. Die meisten „25k“-Vapes machen nach 15.000 bis 18.000 Zügen schlapp. Hier scheint das Verhältnis von Liquid (20ml) zu Coil und Zuglänge wirklich zu passen. Wer gerne lange Züge nimmt, verbraucht natürlich mehr – aber das ist bei jedem Gerät so.
Kostencheck: Lohnt sich der HAYATI PRO ULTRA+ 25000?
Preislich liegt der HAYATI PRO ULTRA+ 25000 meist zwischen 15 und 18 Euro. Rechnen wir mit 16 Euro und 20.000 Zügen, landet man bei 0,0008 Euro pro Zug. Zum Vergleich: Ein 5.000-Puff-Disposable für 10 Euro kostet 0,002 Euro pro Zug – also mehr als das Doppelte. Wer viel dampft, spart mit dem HAYATI richtig Geld. Und: Weniger Müll, weniger Einkaufsstress.
Aber: Billig ist nicht gleich günstig. Ein Gerät, das nach ein paar Tagen den Geist aufgibt, ist rausgeschmissenes Geld. Hier stimmt die Zuverlässigkeit – und sollte doch mal was schiefgehen, zeigt das Display sofort den Fehler an. Kein Rätselraten, kein Hoffen.
hayati pro ultra 2 flavours vs. Konkurrenz
Im Vergleich zu anderen Geräten im 20k–30k-Puff-Segment (z.B. Funky Republic TI7000 oder Elf Bar BC5000 Pro) punktet der HAYATI PRO ULTRA+ 25000 mit besserer Akkulaufzeit, stabilerem Geschmack und geringeren Kosten pro Zug. Die TI7000 schwächelt oft beim Geschmack ab 12.000 Zügen, die Elf Bar ist kompakter, aber hält nicht annähernd so lange durch. Gegen den iJoy Bar IC8000 (mit zwei getrennten Tanks) spielt der HAYATI seine Vorteile als Single-Tank-System voll aus: keine Probleme mit ungleichmäßigem Liquid-Verbrauch, keine verbrannten Coils auf einer Seite.
Selbst im Vergleich zu meinem eigenen Pod-System mit Nachfüllflaschen und Mesh-Coils kommt der HAYATI erstaunlich gut weg – weniger Aufwand, keine Sauerei, keine Ersatzteile. Wer Wert auf Einfachheit und Zuverlässigkeit legt, findet hier eine echte Alternative.
Für wen ist der HAYATI PRO ULTRA+ 25000 die richtige Wahl?
Drei Gruppen profitieren besonders: Erstens starke Dampfer, die keine Lust mehr auf ständiges Nachkaufen haben. Zweitens Sparfüchse, die auf den Cent pro Zug achten. Drittens Umsteiger von der Zigarette, die einen unkomplizierten, zuverlässigen Einstieg suchen. Die flexible Airflow und die zwei Power-Modi machen das Gerät extrem anpassungsfähig – egal, ob man eher den klassischen „Backenzug“ mag oder mit offenen Lungenzügen experimentieren will.
Auch für Reisen ist der HAYATI PRO ULTRA+ 25000 ideal: Ein Gerät, ein Kabel, keine Fläschchen, keine Ersatzcoils. Passt problemlos ins Handgepäck und hält einiges aus.
Schwächen & kleine Macken
Kein Gerät ist perfekt. Das Mundstück lässt sich nicht tauschen – wer gerne darauf herumkaut, wird es irgendwann abnutzen. Das Gerät ist größer und schwerer als viele Einweg-Vapes, in engen Jeans kann das stören. Die hayati pro ultra 2 flavours sind solide, aber nicht extravagant – wer ständig neue, verrückte Sorten sucht, wird hier nicht glücklich.
Der Airflow-Slider sitzt unten – stellt man das Gerät aufrecht ab, kann der Luftstrom blockiert werden. Kein Drama, aber man merkt es. Im Boost-Modus wird das Mundstück bei langen Sessions leicht warm – nicht unangenehm, aber spürbar. Das Display ist bei direkter Sonne schwer abzulesen. Alles Kleinigkeiten, aber der Vollständigkeit halber erwähnt.
Fazit nach einem Monat: Lohnt sich der HAYATI PRO ULTRA+ 25000?
Nach vier Wochen im Dauereinsatz war das Liquid leer, die Coil schmeckte leicht trocken – genau wie erwartet. Akku und Gehäuse waren immer noch top, keine Leckagen, keine Ausfälle. Selbst nach dem Auseinanderbauen: Die Watte war bis zum letzten Tropfen gleichmäßig getränkt, die Coil nicht verbrannt.
Der HAYATI PRO ULTRA+ 25000 ist kein Showstar, sondern ein zuverlässiger Begleiter für alle, die Wert auf Beständigkeit, Sparsamkeit und solide Technik legen. Wer ein Gerät sucht, das einfach funktioniert und nicht nach wenigen Tagen schlappmacht, ist hier goldrichtig. Wer Ultra-Portabilität oder eine riesige Flavour-Auswahl sucht, sollte weitersuchen. Für alle anderen: Das ist der No-Nonsense-Tipp in der 25k-Liga. Ich hab mir direkt zwei weitere bestellt.
